„Roter Bau am Weiher“, „Maison rouge“ oder „Bon voisin“: Einige Namen trägt das barocke Landhaus, das 1785/86 im Auftrag der reichsgräflichen Familie von der Leyen in Niederwürzbach errichtet wurde. Das augenfällige Gebäude ist der Titel-Blickfang des neuen Saarpfalz-Jahrbuches.
Rund 30 Autoren haben an dieser 22. Ausgabe des Bandes mitgewirkt, der 270 Seiten umfasst und damit so voluminös wie noch nie ist. Entsprechend breit gefächert ist das Spektrum der Themen: Das bildhauerische Werk des in Peppenkum geborenen und in Rubenheim aufgewachsenen Künstlers Josef Fromm, dessen Werke vornehmlich in Bayern zu finden sind, die Entwicklung der Homburger Talstraße von der holprigen Sandpiste bis hin zur Einkaufsmeile, die Entwicklung des Unternehmens „JOBA“ in Rohrbach, das in der Nachkriegszeit Röhrenradios, Musiktruhen und auch „Tefifone“ produzierte, die Straßenschlacht von St. Ingbert im Vorfeld der Saarabstimmung 1955 oder die „Bade-Anstalt“ am Bliesstrand von Bliesmengen-Bolchen gehören zum vielfältigen Potpourri der Veröffentlichung.
Der vom Saarpfalz-Kreis herausgegebene Almanach wurde am 19. November von Dr. Susanne Nimmesgern, Leiterin des Frauenbüros des Saarpfalz-Kreises, Frank John, Landrat des Saarpfalz-Kreises, sowie Redaktionsleiter Martin Baus im Beisein zahlreicher Autoren vorgestellt. Das neue Saarpfalz-Jahrbuch ist ab sofort im Kulturamt der Gemeinde Gersheim, im Buchhandel und in Schreibwarengeschäften für 7,50 Euro erhältlich.


