IMG DGH Walsheim 283.000 € überbrachte der saarländische Umweltminister Reinhold Jost jetzt der Gemeinde Gersheim für Umbau und Modernisierung des Dorfgemeinschaftshauses Walsheim. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 457.000 €.
   

Eine ergänzende Bedarfszuweisung in Höhe von 174.000 € ist beim Ministerium für Inneres, Bauen und Sport beantragt.

 

Mit dem Geld wird das Gebäude barrierefrei hergerichtet, also ein neuer Zugang sowie senioren- und behindertengerechte Toiletten geschaffen. Der neue Zugang wird kombiniert mit einem neuen zweiten Fluchtweg, der aus Gründen des Brandschutzes vorgeschrieben ist. Außerdem wird die veraltete Öl-Heizung durch eine effiziente Gas-Heizung ersetzt und eine mobile Trennwand für die Lagerung von Tischen und Stühlen eingebaut. Abgerundet wird das Projekt durch einen neuen Bodenbelag und einen neuen Wandanstrich.

 

Bürgermeister Alexander Rubeck, der den Zuwendungsbescheid gemeinsam mit Ortsvorsteher Michael Thomann entgegennahm, bedankte sich ausdrücklich auch bei dem Landtagsabgeordneten Stefan Pauluhn aus Walsheim, der sich gemeinsam mit der Gemeinde für die Maßnahme stark gemacht habe.

 

„Das Dorfgemeinschaftshaus ist der Mittelpunkt Walsheims. Hier spielt sich ein großer Teil des dörflichen Lebens statt. Um das Leben in unseren Dörfern zu erhalten, braucht es solche Maßnahmen. Der ländliche Raum muss leben!“, so Bürgermeister Alexander Rubeck. Außerdem sei er stolz darauf, dass nun ein weiteres Gebäude der Gemeinde barrierefrei hergerichtet werde.

 

Umweltminister Jost kam genau zur richtigen Zeit, um selbst zu sehen, wie rege das Gebäude genutzt wird. Denn es fand gerade die Weihnachtsfeier des sehr rührigen Walsheimer Pensionärvereins statt.

 

Untergebracht sind in dem Gebäude die Gemeindebücherei, die zentrale Kleiderkammer der Gersheimer Feuerwehr, das DRK und der Jugendclub. Der Versammlungsraum im Erdgeschoss wird für zahlreiche Aktivitäten und Feierlichkeiten des Dorfes genutzt.


Die Mittel des Umweltministeriums stammen aus verschiedenen Fördertöpfen des Landes, des Bundes und der Europäischen Union.

 

Die Baumaßnahme soll im Frühjahr 2019 beginnen.