Foto v.l.: Hans-Gerd Eisenbarth und Dominik Klein, HGE Ingenieur GmbH, Bürgermeister Alexander Rubeck, Dr. Gerhard Mörsch, Dr. Hans-Henning Krämer, Bauamtsleiter Stefan Gebhart.
Die neue Hackschnitzelheizung im Rathaus wurde jetzt in Betrieb genommen. Zahlreiche Besucher sowie Ortsvorsteher und Mitglieder des Gemeinderates nutzten die Gelegenheit, sich zu informieren.



Klimaschutzmanager Dr. Hans-Henning Krämer
lobte die konstruktive Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Immerhin habe es drei Jahre gebraucht von den ersten Überlegungen zur Sanierung der alten Heizung bis zur Inbetriebnahme pünktlich zur laufenden Heizungssaison. Bis dahin wurden verschiedene Varianten, darunter auch der Aufbau einer Nahwärmeversorgung mit dem Anschluss zusätzlicher Gebäude geprüft, aber letztlich aus finanziellen Gründen verworfen. Für Dr. Gerhard Mörsch, Geschäftsführer des Biosphärenzweckverbands Bliesgau, gilt die neue Anlage als Aushängeschild für die nachhaltige Entwicklung des Biosphärenreservats.
Die Anlage ist im Rathauskeller installiert, ein ehemaliges Lager neben dem Heizungsraum dient als Hackschnitzellager. Auch die Pumpen sowie die Steuerungs- und Regelungstechnik wurden komplett erneuert. Mit den damit verbundenen Effizienzgewinnen lässt sich der Wärmeverbrauch in den angeschlossenen Gebäuden um rund 20 Prozent reduzieren.
Das Projekt, das das saarländische Innenministerium als rentierliche Maßnahme genehmigt hat, erforderte eine Investition von etwa 180.000 €. Mehr als die Hälfte davon übernehmen die KfW und das saarländische Wirtschaftsministerium über das Programm „ZEP kommunal“. Die als Einsatzmaterial notwendigen rund 200 Schüttraummeter Hackschnitzel sollen aus der Region kommen, auch dies ein Beitrag zur regionalen Wertschöpfung im Biosphärenreservat Bliesgau.