Foto: Bild eines älteren Menschen mit einem Rollator; Bildquelle: pixabay.comGerade Senioren und behinderte Menschen sind oftmals mit Problemen in den eigenen vier Wänden konfrontiert. Viele Häuser und Wohnungen sind nicht barrierefrei und wenn eine Einschränkung der Mobilität eintritt, steht man vor großen Herausforderungen in alltäglichen Situationen, die bisher selbstverständlich waren. Das Sozial- und das Innenministerium haben gemeinsam eine Fördermaßnahme des alters- und behindertengerechten Umbaus von Wohnungen ins Leben gerufen.


Das Ziel ist klar: Die Menschen sollen auch mit einer Behinderung oder im Alter noch in der gewohnten Umgebung leben können. Mit Hilfe von Mitteln aus der sozialen Wohnraumförderung werden bauliche Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren gefördert. Die Landesregierung stellt dafür bis Ende 2019 insgesamt 6 Millionen Euro zur Verfügung. Die Förderung setzt voraus, dass zum Haushalt ein älterer Mensch ab Vollendung des 60. Lebensjahres oder mit einer erheblichen oder außergewöhnlichen Gehbehinderung gehört. Hierbei sind Einkommensgrenzen zu beachten. Eine Förderung ist sowohl für Wohneigentum, als auch für Mietwohnungen möglich.
Förderfähig ist beispielsweise der Einbau von bodengleichen Duschen, die Überwindung von Stufen innerhalb der Wohnung oder eine barrierefreie Umgestaltung von Küchen.

Im Rathaus liegen Informationsbroschüren für Interessierte bereit.

 

Gerne erteilt das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie weitere Auskünfte!
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