Oeffentliche Bekanntmachung Der Gemeinderat Gersheim hat in seiner Sitzung am 02.06.2020 beschlossen, die 1. Änderung des Bebauungsplans „Verlängerung Rosenstraße“ im Ortsteil Bliesdalheim im vereinfachten Verfahren gemäß § 13 BauGB durchzuführen.
   

Es findet gemäß § 13 (2) Nr. 2 BauGB hierzu eine Auslegung nach § 3 (2) Nr. 2 BauGB und eine Beteiligung nach § 4 (2) BauGB statt.


Gemäß § 13 (3) BauGB wird darauf hingewiesen, dass bei der Änderung des Bebauungsplans im vereinfachten Verfahren von der Umweltprüfung nach § 2 (4) BauGB, von dem Umweltbericht nach § 2a BauGB, von der Angabe nach § 3 (2) Satz 2 BauGB, welche Arten umweltbezogener Informationen verfügbar sind, sowie von der zusammenfassenden Erklärung nach § 10a (1) BauGB abgesehen wird; § 4c BauGB ist nicht anzuwenden.

 

Der Geltungsbereich der Änderung betrifft die Flurstücke 766/2, 766/3, 766/4, 766/5, 766/6 und 766/7 sowie Teile der Flurstücke 1914, 1915, 1916, 1917, 1918 und 1919.

 

Die Flurstücke 766/2, 766/3, 766/4, 766/5, 766/6 und 766/7 sollen mit in den Geltungsbereich des Bebauungsplans „Verlängerung Rosenstraße 1. BA.“ einbezogen werden, um die aktuelle Nutzung als private Gärten planungsrechtlich zu sichern. Aenderung Rosenstrasse 07 2020


Die Größe des Änderungsbereiches umfasst 1.843,60 qm.
Der Bebauungsplanänderungsentwurf mit Begründung liegt gemäß § 13 Abs. 3 Nr. 2 BauGB in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Nr. 2 BauGB in der Zeit vom 03.08.2020 bis zum 04.09.2020 während der allgemeinen Öffnungszeiten von Mo – Fr von 8:00 bis 12:00 Uhr, Di von 14:00 bis 17:00 Uhr und Do von 14:00 bis 18:00 Uhr im Rathaus der Gemeinde Gersheim, Bliesstraße 19a, Bauamt, Zimmer 11, aus.
Während dieser Zeit ist der betroffenen Öffentlichkeit Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben.


Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben.


Ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung ist unzulässig, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

 

Stand: 30.07.2020