Clivot

Liebe Seniorinnen und Senioren,

 

die meisten Erkrankten beim Coronavirus sind über 30 Jahre alt, Kinder bleiben weitestgehend verschont, können dafür aber den Virus übertragen.
   

Für mehr als 80 Prozent der Infizierten ist die Krankheit nach gegenwärtigem Kenntnisstand nicht gefährlich. Sie spüren Erkältungssymptome wie Halsschmerzen und Fieber. Die Statistik zeigt aber auch: Für über 60-Jährige wird die Krankheit zunehmend gefährlicher: Bei den über 80-jährigen Erkrankten liegt laut Zahlen aus China das Risiko für Todesfälle durch das Corona-Virus am höchsten, berichtet das Robert-Koch- Institut.

 

Warum sind ältere Menschen gefährdeter?

 

Ältere Menschen sind allein aufgrund ihres Alters stärker gefährdet als junge Menschen. Schon ab einem Alter von 50 Jahren arbeiten die Abwehrkräfte nicht mehr so gut. Kommen Vorerkrankungen (Diabetes, Nierenschwäche, Lungenerkrankungen, Immunschwäche etc.) hinzu, fällt es dem Körper noch schwerer, das Virus zu bekämpfen. Das Coronavirus greift die Atemwege an und löst bei einem schweren Verlauf eine Lungenentzündung aus. Für Senioren und Seniorinnen kann das tödlich enden.

 

Verhaltensweisen für Senioren:


Das wichtigste ist, auf die Hygiene zu achten : Waschen Sie regelmäßig mindestens 30 Sekunden lang die Hände und seifen Sie auch Daumen, Fingerzwischenräume und Nägel gut ein. Tauschen Sie benutze Taschentücher sofort aus und fassen Sie sich so wenig wie möglich ins Gesicht. Auf Türklinken, Einkaufswägen oder an Haltestangen im Bus finden sich besonders viele Viren und Bakterien – waschen Sie sich gründlich die Hände, wenn Sie draußen waren.


Menschenansammlungen meiden: Vermeiden Sie Menschenansammlungen, wie der Besuch von Konzerten, Gottesdiensten, Kaffeenachmittagen, Seniorentagen, Singstunden, etc. Prinzipiell sollten Sie zur Zeit Abstand zu anderen Menschen einhalten: mindestens 1,5 bis 2 Meter. Das gilt auch, wenn Sie Besuch von Freunden oder Verwandten bekommen. Das Virus kann schon ansteckend sein, bevor die Krankheit ausbricht. Und während es Ihrem Enkel vielleicht nichts anhat, sollten Sie lieber auf Nummer sicher gehen und ihn erst beim nächsten Mal wieder drücken. Bleiben Sie so weit es geht zu Hause, lassen Sie sich Einkäufe vom Nachbarn oder Verwandten bringen.

 

Für Behördengänge bitten wir Sie, möglichst auf das Angebot des mobilen Rathauses zurückzugreifen (Anmeldung: (06843) 801-888). Falls Sie niemanden haben, der Ihnen helfen kann, so nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf unter der (06843) 801-0. Wir unterstützen Sie gerne bei der Suche nach einer Lösung.


Möglichst nicht nach Frankreich einreisen


Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am 11. März unsere französische Nachbarregion Grand-Est (Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne) zum Corona-Risikogebiet erklärt. Risikogebiete sind Gebiete, in denen eine fortgesetzte Übertragung von Mensch zu Mensch vermutet werden kann. Wir raten dringend davon ab, nach Frankreich einzureisen. Personen aus diesem Gebiet die grippeähnliche Symptome aufweisen, sollten den Kontakt mit Ihnen meiden.


Appell an Veranstalter


Wir empfehlen dringend Veranstaltern von der Durchführung von Veranstaltungen abzusehen, die überwiegend von Personen über 65 besucht werden bzw. diese abzusagen. Noch ist dies eine Empfehlung der Gemeindeverwaltung und des Gesundheitsamtes des Saarpfalz-Kreises. Je nach Lage schließen wir nicht aus, dass eine allgemeine Verfügung der Ortspolizeibehörde notwendig wird. Sollten Sie unsicher sein, nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Gesundheitsamt des Kreises auf, von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, freitags von 8 bis 15 Uhr, unter Tel. (06841) 104-7132 oder Tel. (06841) 104-8375.

 

Info Telefon


Außerdem kann sich die Bevölkerung ab sofort werktags zwischen 9 und 15 Uhr unter der Telefonnummer (0681) 501-4422 an eine eigens eingerichtete Hotline des Gesundheitsministeriums des Saarlandes wenden.
Beherzigen Sie die o.g. Maßnahmen und hoffen wir, dass bald ein Impfstoff gefunden wird. Passen Sie auf sich auf! In diesem Sinne

 

 

Ihr Bürgermeister

Michael Clivot